Mittelstand als Motor der Wirtschaft

Die mittelständische Wirtschaft im Wetteraukreis ist gut aufgestellt. Das zeigen nicht nur die vielen hundert Unternehmen, die tagtäglich in einem zunehmend globaler werdenden Marktumfeld erfolgreich agieren, das beweisen gerade auch diejenigen Firmen, die für ihre Produkte, Ideen und Entwicklungen ausgezeichnet wurden.

Gleich mehrere mittelständische Wetterauer Unternehmen konnten die Juroren wichtiger Preise von ihren Qualitäten überzeugen. Seit Oktober 2008 darf sich der Karbener Büromöbelhersteller König + Neurath AG mit dem Titel „Entrepreneur des Jahres" schmücken. Mit dem Titel zeichnet die Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young unternehmerisches Engagement und nachhaltiges Wachstum aus. Die 300 nominierten Unternehmen absolvieren dabei ein anspruchsvolles, mehrstufiges Auswahlverfahren. 65 Unternehmen haben das Finale des bekannten Wettbewerbs erreicht, darunter auch Egon König von der König + Neurath AG. „Ich freue mich über diesen Erfolg, der bestätigt, dass unternehmerisches Engagement des Mittelstandes für die Wirtschaft unverzichtbar ist", kommentiert Egon König, Aufsichtsratvorsitzender der König + Neurath AG das Erreichen der Finalrunde. Im Juni erfolgte eine Auszeichnung mit dem "German Brand Award 2016". Das Unternehmen mit Hauptsitz in Karben wurde 1925 gegründet. Die Mitarbeiter erwirtschafteten 2015 einen Umsatz von 156,6 Millionen Euro.

Erfolg und soziale Verantwortung

Das Butzbacher Unternehmen hessnatur, Deutschlands größtes Label für natürliche Mode, darf sich Gewinner des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2008 in der Kategorie nachhaltigster Einkauf nennen. Geschäftsführer Wolf Lüdge konnte damals in Düsseldorf die Auszeichnung in Anerkennung der vorbildlichen ökologischen und sozialen Wertschöpfung des Unternehmens entgegennehmen. Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis prämiert Unternehmen, die vorbildlich wirtschaftlichen Erfolg mit sozialer Verantwortung und Schonung der Umwelt verbinden. hessnatur beeindruckte die Preisrichter vor allem durch seine hohen Nachhaltigkeitsstandards im Einkauf. Der Pionier und Wegbereiter ökologischer Kleidung war in den 1990er Jahren Initiator des weltweit ersten kontrolliert biologischen Baumwollanbauprojekts. Was der 2006 verstorbene Firmengründer Heinz Hess im Keller seines Einfamilienhauses mit wenigen Helfern begann, hat sich zu einem erfolgreichen mittelständischem Unternehmen ausgewachsen. 2011 erwirtschafteten 334 Mitarbeiter einen Umsatz von 73 Millionen Euro.

Einen guten Grund zum  Feiern hat auch das Büdinger Unternehmen Röder Zeltsysteme und Service AG: im Jahr 2009 wurde es 50 Jahre alt. Seit seiner Gründung im Jahre 1959 hat sich die heimische Firma zu einem der Weltmarktführer in der Zeltbranche entwickelt und unzählige Entwicklungen im Markt eingeführt. Ob beim Besuch Papst Benedikts XVI. in Regensburg oder dem Sommerfest des Bundespräsidenten, ob bei EU-Gipfeln, der Biathlon-Weltmeisterschaft in Antholz oder Formel 1- Rennen – Weltweit fühlen sich Gäste in den Zeltsystemen des seit 1992 börsennotierten Unternehmens wohl. Neben Produktion und Vermietung bietet das mittelständische Unternehmen mit seinen 467 Mitarbeitern ein umfangreiches Dienstleistungsangebot rund ums Zelt an. Der seit Jahren anhaltende geschäftliche Erfolg wird europaweit beachtet. Die Röder Zeltsysteme und Service AG wurde bereits Ende 2007 von „Europe's 500 Listing" für die hervorragenden Leistungen der letzten drei Jahre in die Riege der 500 wachstumsstärksten europäischen Unternehmen aufgenommen.  

Im Bereich der bargeldlosen Zahlungsabwicklung agiert die montrada GmbH. Spezialisiert ist das Bad Vilbeler Unternehmen auf Autorisierungs- und Abrechnungsleistungen für Kredit, Debit- und Kundenkarten. Sie stellt ihren Kunden Terminals und Kassenlösungen zur Verfügung, um Karten als Zahlungsmittel akzeptieren zu können. Die montrada GmbH wurde 2002 als Joint-Venture von Commerzbank und Dresdner Bank gegründet. Heute arbeitet das Unternehmen bankenunabhängig und agiert eigenständig am Markt. montrada sorgt mit über 80.000 Terminals und Services für rund 75.000 Kunden für sichere und schnelle Abwicklungen an Kundenterminals vor Ort und im Internet. Der Betrieb eines eigenen Call-Centers innerhalb des Unternehmens sorgt für kurze Wege und rasche Lösungen in der Kundenbetreuung.  „Wir haben unsere Position in Deutschland mit einem kompletten Leistungsspektrum gefestigt. Im nächsten Schritt prüfen wir eine Expansion Richtung europäisches Ausland, wahrscheinlich nach Osteuropa", sagt Kay-Hendrik Eichler, Geschäftsführer der montrada GmbH. Schwerpunkte seien zunehmend individuelle Lösungen für Großkunden. „Auf die Nullfehlerquote unserer Rechenzentren sind wir ebenso stolz wie auf unsere Flexibilität", so Harald Maurer, Geschäftsführer der montrada GmbH. "Das Unternehmen ist für eine Steigerung bei Transaktionen und Acquiring gerüstet."

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